Rauhaardackel-Welpen vom Jüttendorfer Anger Dachshund

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K-Wurf Rauhaardackel Welpen (Standard)

Wurftag: 19.08.2014      Wurfstärke: 3,4


Ahnentafel
Gruppenfoto Rauhaardackelwelpen

06.11.2014 Längst sind alle Welpen ausgezogen und wir sind spät dran mit unserem Abschlusstatement. Die Aufzuchtszeit hat uns dieses mal emotional stärker gefordert als sonst. Es fing mit an mit den Sorgen, als Karl der Kämpfer nicht zugenommen hatte, wechselte in Euphorie mit den ersten Fläschchen Milch die er verputzte und langsam an Gewicht zunahm. Nicht zuletzt lag aber auch über der gesamten Zeit ein Hauch von Melancholie, da wir wussten, dass es Dajas letzte Welpen sein werden. Sie, die in unser Leben kam und wir nicht ahnten wie sehr es der Anfang eines völlig neuen Lebensabschnitts werden sollte. Sie, die bei aller Verschiedenheit unserer Teckel immernoch was ganz besonderes mit ihrer Art ist und was an über vierzig Kinder weitergegeben hat. Aber auch hier mischte sich wieder in die herbstgraue Stimmung mancher Sonnenstrahl. Wir freuen uns nämlich mit ihr auf die Zeit ohne Welpen. Daja hatte ja mit bis zu acht Welpen immer die größten Würfe und eigentlich mochte sie das Kinderkriegen gar nicht aber selbst darin war sie so originell, dass man sie sogar dafür liebte. Wir hoffen und wünschen ihr und uns noch viele Jahre des Glücks mit ihr.

Das Glück des Augenblicks, manchmal fällt's uns in den Schoß, wie ein Wink den uns das Leben gibt, scheinbar nichts und dabei doch so groß.



15.10.2014 Leider gab es kamerabedingt bei uns in den letzten Tagen ein paar Probleme, nun haben wir diese im Griff und deshalb gibt es heute einen XXL-Artikel. Die gemeinsame Zeit mit unseren Welpen geht schon wieder dem Ende entgegen. Chippen und tierärztliche Abnahme sind bereits erfolgt, am Freitag erfolgt die Abnahme durch den DTK-Zuchtwart und dann gehen zum Wochenende fast alle in ihre Familien.


Kasja frisst für ihr Leben gern, so dass wir sie schon früh rationieren mussten. Sie wird uns am Freitag als erste verlassen. Sie bleibt ganz in der Nähe und geht zu einer wunderbaren Familie nach Peitz, am Rande des Spreewalds.


Bei Karla ticken die Uhren ein wenig anders. Sie hat ein Gemüt wie ihre Mutter Daja. Alles geht etwas langsamer, man lebt bedeutend ruhiger und mit dem Blick kommt man trotzdem ans Ziel. Karla geht nach Hessen.


Krümel war vom ersten Tag an die schwerste Hündin im Wurf und das ist sie bis heute geblieben. Souveränität, und das weiss sie, geht von ihrer bloßen Gegenwart aus. Die wird sie auch brauchen, wenn sie sich in der großen Hauptstadt Berlin behaupten will. Um sie brauchen wir uns wohl am allerwenigsten Sorgen machen.


Eine anatomische Augenweide ist Kalliya. Darüber hinaus verfügt sie über ein sehr ausgeglichenes Wesen mit einer ordentlichen Portion Temprament, kurzum, eigentlich eine Hündin zum selber behalten. Auch sie verschlägt es ins Hessische, nach Wetzlar.


Den weitesten Weg den je ein Jüttendorfer Rauhaardackel angetreten ist wird Kalle gehen. Als Entwicklunghelfer in Tansania warten Herausforderungen auf ihn, von denen wir wohl alle, und er insbesondere, heute noch nichts ahnen. Kalle ist, ähnlich seiner Schwester Krümel, für solche Aufgaben wie geschaffen. Robust und unaufgeregt weiss er immer sehr gut was er will und läßt sich so schnell von keinem die Butter vom Brot nehmen. Man könnte auch sagen, er hat schon jetzt eine Elefantenhaut. Kalle, dir wünschen wir ganz besonders alles Gute und vergiss nie wo du herkommst.


Karl der Kämpfer war in den ersten Tagen unser Sorgenkind und rückblickend betrachtet haben wir es wohl völlig übertrieben. Er muss sich bei dem ganzen Tamtam welches wir um ihn getrieben haben sicher manchmal im Stillen eins gelacht haben. Karl geht in einen Jägerhaushalt nach Sachsen-Anhalt und wird dort mit seiner unglaublichen Energie sicher einen richtig guten Job machen. Von ihm bekommt man kaum ein gutes Foto, da er ständig in Bewegung ist und selbst wenn alle anderen bereits todmüde umfallen wackelt er noch immer: Karl der Kämpfer.


Wenn man einen Dackel-Welpen malen möchte könnte man wohl kein besseres Modell bekommen als Karli. Deshalb war er auch als erstes im Wurf ausgesucht nur leider blieb es dabei. Noch einmal hörten wir sehr schleppend was von der Familie und ein Abholtermin wurde mit uns bis heute nicht vereinbart. Da man einen guten Jäger nicht zum Jagen trägt, schleppen wir auch keinen unserer Welpen irgendjemandem hinterher, ein Ladenhüter bleibt Karli ganz bestimmt nicht.

27.09.2014 Heute hat nun endlich vom Wetter her alles gepasst und wir konnten einen großen Ausflug in den Wald machen. Das ist doch was anderes als die Kurzaufenhalte zwischen zwei Regengüssen wie in den letzten Tagen. Und was es da alles zu entdecken gibt. Für neugierige Teckelnasen ist es ein Paradies. Überall wird rauf, runter, drunter und drüber gekrochen, alles wird in den Fang genommen und erst mal auf Fressbarkeit überprüft, einer lädt den anderen zum Spielen und zum Abenteuer ein und manchmal, wenn man langsam müde wird, steht man auch nur einfach in der Landschaft herum und staunt wie interessant das Leben sein kann.









23.09.2014 Inzwischen ist hier bei uns der ganz normale Wahnsinn ausgebrochen. Nichts ist mehr sicher vor den fünf Wochen alten Welpen. Alles wird untersucht und in Besitz genommen. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo wir alle gefordert sind den Erkundungsgeist der Quälgeiser zu stillen. Aber irgendwann ist auch der letzte so müde, dass er mitten im Schulprogramm einfach einschläft.





15.09.2014 Neben dem Ehrgeiz, leistungsstarke und schöne Rauhaarteckel zu züchten gibt es für uns ein primäres Ziel, welchem wir alle anderen züchterischen Bestrebungen unterordnen: Hunde mit allerbestem Wesen, die ein grenzenloses Vertrauen in die Menschen haben und die sich sicher sowie angstfrei im Alltag gegenüber allen Herausforderungen verhalten. Das ist auch der Grund, warum wir uns konsequent für die Hausaufzucht entschieden haben. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass wir, in den nur acht uns zur Verfügung stehenden Wochen, den maximalen Kontakt zu unseren Welpen halten können, der sie zu kompromisslosen und leidenschaftlichen Teamplayern werden läßt.







11.09.2014 Erster Wildkontakt findet an den Läufen vom Schalenwild statt. Hier zeigt sich bereits im Alter von drei Wochen wes Geistes Kind unsere Rauhaarteckel sind. Da kann es untereinander auch schon mal recht ruppig zugehen. Einer gönnt dem Anderen nichts und jeder meint das schlechtere Ende erwischt zu haben.



09.09.2014 Ein Highlight in der Aufzuchtszeit ist immer wieder das erste Futter aus dem Napf. Da unser Flaschenkind bei der künstlichen Milch einen deutlichen Geschmacksvorteil geniesst stürzte er sich sofort voller Leidenschaft auf das Schüsselchen. Da lassen dann die anderen nicht lange auf sich warten. Es spielen sich dann nicht selten die lustigsten Geschichten ab wenn man beispielsweise den Eindruck hat, die anderen haben Freude an etwas womit man selbst noch nicht so recht etwas anfangen kann und ein Gefühl des zu kurz Kommens macht sich breit, dann stellt man sich schon mal in den Napf und kläfft die anderen einfach weg.



07.09.2014 Die Anteilnahme am Ergehen unseres kleinen Kämpfers hat uns doch ein wenig überrascht, damit hatten wir nicht gerechnet. Viele Mails und Anrufe haben uns erreicht und eins hatten alle gemeinsam, das kollektive Bangen und Sorgen um unser Sorgenkind. Vielen Dank dafür, sowas hilft unglaublich und läßt einen auch dann noch weitermachen, wenn man manchmal schon ans Aufgeben denkt. Deshalb wollen wir ihn heute nochmal in den Mittelpunkt unseres Wochenberichtes stellen. Ihm geht es ausgezeichnet. Er wiegt inzwischen fast das Dreifache wie am Tage seiner Geburt. Gestern hat er sogar den ersten Tag ganz ohne zufüttern überstanden und trotzdem kräftig zugenommen. Es ist schon beeindruckend wieviel Lebensmut und Temprament in so einem kleinen Wesen steckt. Bis auf die Größe steht er seinen Geschwistern, auch bei den ersten Ausbruchversuchen aus der Welpenkiste und beim Herumtoben, in nichts nach.



02.09.2014 Zu Beginn der dritten Woche wird es nun aber höchste Zeit für eine neue "Wasserstandsmeldung" und die Einzelportraits unserer vier Damen. Hier bei uns geht alles ganz unspektakulär seinen Lauf. Der kleine Kollege erhält noch immer seine Extramahlzeiten per Flasche und das geht inzwischen so reibungslos, dass es kaum der Rede wert ist. Sein Geburtsgewicht hat er inzwischen auch verdoppelt und so sollte er eigentlich gut über dem Berg sein. Alle anderen wechseln geregelt zwischen Schlaf- und Saugmodus. Nur wenn Daja, die wieder ihren Job ganz cool und gelassen erledigt, mal einen Ausflug zum Rudel oder in die Küche macht, kann es schon mal laut in der Welpenkiste werden. Wir betrachten das Ganze noch als die Ruhe vor dem großen Sturm, denn nur wenige Tage und dann werden die Sieben für ordentlich Rabatz im Haus sorgen.









27.08.2014 Zuallererst wollen wir für unseren kleinen Freund vorsichtig optimistisch Entwarnung geben. Inzwischen hat er das mit der Flasche richtig begriffen und pfeift sich seine Mahlzeiten in einer Geschwindigkeit rein, als wolle er die Defizite der letzten Tage an einem Vormittag wieder ausgleichen. Jeden Tag nimmt er jetzt ca. 10% seines Körpergewichtes zu und auch die Verträglichkeit scheint gegeben zu sein, denn das was hinten raus kommt läßt Züchterherzen höher schlagen. Trotzdem haben wir noch immer ein besonderes Auge auf ihn und werden das auch so noch eine ganze Weile beibehalten. Auch die anderen Welpen machen uns große Freude. Regelrechte Brocken sind das in der reichlichen Woche bereits geworden. Gewichtsmäßig sind sie fast doppelt so schwer wie der Kleine. Auf das spätere Endgewicht hat das jedoch keinerlei Einfluss. Das ist genetisch festgelegt, während das Geburtsgewicht von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise Lage und Position in der Gebärmutter u.a. abhängig ist. Nicht selten sind später die Kleinsten die Grösten.





25.08.2014 Das war wohl knapp für den kleinsten, jemals am Jüttendorfer Anger geborenen Welpen. Mit nur 181 g (Normalgewichte liegen bei 230-300g) kam er am letzten Dienstag mit seinen sechs Geschwistern auf die Welt. Da er mobiler war als alle anderen, permanent an den Zitzen seiner Mutter herumwuselte und auch sonst keinerlei Auffälligkeiten zeigte, machten wir uns erst einmal wenig Gedanken und sind davon ausgegangen, der wird das schon machen. Dass die Welpen am ersten Tag, insbesondere bei einem großen Wurf an Gewicht verlieren ist eigentlich auch normal. Als es bei ihm aber deulich mehr als 10% vom Körpergewicht waren, hat uns das schon ein wenig beunruhigt. Spätestens am zweiten Tag sollte dann aber das Geburtsgewicht wieder eingestellt werden und davon war unser kleiner Freund meilenweit entfernt. Obwohl er ständig am Gesäuge seiner Mutter zu finden war schaffte er es wohl auf Grund seines geringen Gewichtes nicht, den nötigen Saugdruck aufzubauen, der ihn in den Besitz der wertvollen Milch bringt. Nun wollten wir ihm mit etwas künstlicher Welpenmilch auf die Sprünge helfen, auch das ist normal aber nicht immer ganz leicht, da Teckel vom ersten Tag an keine ganz dummen Wesen sind bemerken sie den Schwindel sehr schnell. Selbst alte Tricks und Kniffe, welche man sich im laufe der Zeit für solche Fälle aneignet taugten nicht, um unseren kleinen Mickerling zur Futteraufnahme zu bewegen. Wir versuchten es die Tage darauf immer wieder doch der kleine Mann wehrte sich mit allen zur Verfügung stehenden Pfoten dagegen. Gestern, am Sonntag Morgen begann die Situation dann zu kippen. Unser wuseliger Problemfall hatte in der Nacht nochmal massiv abgenommen und lag völlig ermattet neben den anderen Welpen. Nichts mehr zu sehen von seinem überschäumenden Temperament. Wahrscheinlich hat gerade sein unermüdliches Wesen ihm die letzten Kräfte geraubt. Uns blieb eigentlich nur übrig das zu tun, was wir die letzten Tage auch schon taten, es wieder und wieder mit der Flasche zu versuchen und siehe da, jetzt, als man so schwach war, hatte man auch keine Kraft mehr sich gegen den Hilfseinsatz von außen zu wehren. Tropfen für Tropfen schluckte das einst so wiederspänstige Wesen den lebenspendenden Saft und kam zusehends zu seinen Kräften zurück. Überzeugt davon, dass wir ihm damit nicht schaden sondern helfen wollen war er nun bereit, die wertvollen Tropfen aufzunehmen. Das Ergebnis ließ sich heute auf der Waage ablesen. In den letzten 24h hat er mehr zugelegt, als in seinem gesamten bisherigen Leben davor. Ob er über den Berg ist wissen wir nicht aber er ist auf jeden Fall, in der richtigen Richtung, auf einem sehr guten Weg.



19.08.2014 Heute früh um 5.58 Uhr erblickte der erste Welpe aus Dajas letztem Wurf das Licht der Welt. Sieben Stunden später lagen dann 3,4 saufarbene Rauhaardackel-Welpen in der Kiste. 1,1 davon in braun. Alle sind putzmunter und erfreuen sich bester Gesundheit.



Die Eltern des K-Wurfes

Pankratz von der Bismarck-Eiche, GS 2013 x Daja von der Ilkahöhe.

Pankratz von der Bismarck-Eiche ist im Prinzip die Summe zweier Teckellinien, welche wir in den letzten Jahren schon immer bevorzugt in unserer Zucht einsetzten. Väterlicherseits finden wir dort zahlreiche große Schütthause-Hunde wieder und auf der mütterlichen Seite alte bekannte Namen aus dem Hause Suddebok-Kobeddus. Wir haben somit bei Dajas letztem Wurf auf große Experimente verzichtet und auf eine Verpaarung gesetzt, deren Linien in den letzten Jahren immer wieder hervorragend miteinander harmonierten. Wir erwarten somit zu Recht wieder außergewöhnlich leistungstarke und formschöne Rauhaardackel-Welpen in dunkelsaufarben und braun. Wie immer sind beide Elterntiere aktuell auf PRA und Katarakt sowie auf OI (Glasknochenkrankheit) untersucht und frei.





Ahnentafel

Pankratz von der Bismarck-Eiche, Rauhaardackel Standard

Züchter: ZG Stefan u. Vanessa Fuß u. N. Frazier Farbe: saufarben
Besitzerin: Doreen KlausFormwert: V I
Wurftag: 22.09.2011
VDH/DTK-Nr.: 11T2556RPRA/Katarakt; OI(Glasknochen): frei
Leistungszeichen: BhN(F), ESw/J, I-IntVp, I-Saupr., PL-BhFK, SchwhN, Sfk, Sp/J, VpoSp/J Titel: GS 2013




Ahnentafel

Daja von der Ilkahöhe, Rauhaardackel Standard

Züchterin: Ilka BeckerFarbe: dunkel-saufarben
Wurftag: 07.02.2007Formwert: SG I
VDH/DTK-Nr.: 07T0522RTäto-Nr.: 20PN153
Leistungszeichen: Sfk, Sp, BhFK95PRA/Katarakt; OI(Glasknochen): frei


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