Rauhaardackel-Welpen vom Jüttendorfer Anger

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W-Wurf Rauhaardackel Welpen (Standard)

Wurftag: 07.07.2018    Wurfstärke: 0,4 / † 0,1


Bei Interesse an unseren Rauhaardackel-Welpen rufen sie uns an unter 03573-794339 oder schreiben sie uns eine Mail an info(at)rauhaardackel.net.

10.07.2017 Es fing alles so aussichtsreich an. Ganz früh, der Tag war am Samstag noch keine drei Stunden alt, da brachte Zuckerschnute die erste Hündin ohne jegliche Komplikationen auf die Welt. Ihr folgten Nummer zwei und drei im Stundenrythmus und alles deutete daraufhin, dass Zuckerschnutes letzter Wurf ein routiniertes Knderspiel wird. Wir sollten uns jedoch irren. Der vierte und letzte Welpe wollte dann absolut die Mutter nicht verlassen. 5 Stunden lang gab es nicht eine einzige Presswehe, so dass wir uns für die Verabreichung von Oxytocin, einem Wehenmittel entschieden. Wenig später begann Schnute dann auch kräftig zu pressen, jedoch erschien im Geburtskanal über Stunden hinweg nicht der Welpe. Und dann, als wir endlich hofften, dass es vorwärts geht, brachte sie nicht den Welpen sondern einen Teil der Gebärmutter heraus. Ein Uterusvorfall war nun ganz sicher das letzte was wir gebrauchen konnten. Später stellte sich heraus, dass dieser noch mit einem Eierstockabriss einherging. Nun war Gefahr im Verzug und beide Tierärzte unseres Vertrauens standen für einen Eingriff an diesem Samstag leider nicht zur Verfügung. Die einzige Möglichkeit war nun für uns die Tierklinik in Dresden. Das sind genau diese Momente, die man in diesen Einrichtungen liebt. In großer Not und ohne jegliche Alternativen ist man diesen, ja soll ich wirklich sagen: "Menschen"? dort ausgeliefert. Es war für uns ein Einblick in die Abgründe des deutschen Tierarztwesens. Was wir dort erlebten glaubten wir bislang nur im Rotlichtmilieu und in der Drogenszene zu verorten. Eine Skrupellosigkeit die ihresgleichen sucht. Es sollte wirklich mal jemand aus der Juristenszene es daraufankommen lassen und prüfen, ob hier nicht die Straftatbestände von sittenwidrigen Verträgen, Erpressung und Betrug längst erfüllt sind. Die Kreativität ist dort unübertroffen, wenn es darum geht über 7 Stunden hinweg noch irgendetwas mit dem Patienten zu unternehmen, um den Preis irgendwie weiter in die Höhe zu treiben. Nicht das uns irgendjemand falsch versteht. Wir sind die Letzten, die nicht bereit sind für eine ordentliche Leistung ein ordentliches Geld zu bezahlen und jede Mühe soll auch entlohnt werden. Was sich jedoch inzwischen in vielen deutschen Tierkliniken abspielt steht in überhaupt keinem Verhältnis mehr. Kein Handwerker könnte sich beispielsweise leisten die Fenster eines Hauses zu erneuern und dafür den doppelten Preis der gesamten Immobilie aufzurufen und auch am Samstag sind Brötchen beim Bäcker nicht plötzlich doppelt so teuer wie noch am Tag zu vor. In welcher Welt leben diese Sorte Veterinärmediziner eigentlich?
Wir verließen dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit endlich mit unserer völlig geschwächten Zuckerschnute und einem weiteren Welpen, von welchem wir uns jedoch wenige Stunden später zu Hause verabschieden mussten, die Klinik. Nach fast 40h Schlaflosigkeit und unter dem Eindruck des Erlebten verbrachten wir den Sonntag darauf wie in einer Art Trancezustand. Immer mit dem Zittern, Bangen und Hoffen, dass sich unsere Zuckerschnute von alledem doch bald wieder erholt. Die Welpen waren zu keiner Zeit in Gefahr. Nur ganz wenige Stunden unmittelbar nach der OP war die Milch weg, so dass für sie das ganze fast unmerklich vorüberging. Gestern dann, am Montagmorgen zeichnete sich eine deutliche Wende ab. Schnute stand selbständig auf um sich zu lösen, das Fieber ist schlagartig über Nacht um fast ein Grad gesunken und ihr Gesamteindruck war ein völlig anderer als noch am Tag zuvor.
Inzwischen schaut uns aus der Wurfkiste wieder eine muntere und verfressene Zuckerschnute an mit drei propperen, schwarz-roten Welpen, die zum Teil in den letzten 24h ca. 15% ihres Körpergewichtes zugelegt haben. Sollte es wiedererwartend mit den Welpen trotzalledem in der Zukunft nichts werden, dann hat es auf jeden Fall nicht an der Milch gelegen.

Eines hat uns diese Geschichte ganz neu gelehrt. Wir wollen dankbar sein für das große Heer der Tierärzte, die jeden Tag und jede Nacht, in großer Verantwortung für uns und unsere geliebten Tiere da sind. Wir wollen sie jederzeit pünktlich und ausreichend dafür entlohnen, damit sie uns noch ganz lange erhalten bleiben.












Die Eltern des W-Wurfes

GS 2016 Carlson von Dannen x Zuckerschnute vom Wildecker Forst

Nun wird es doch nochmal einen Wurf von Zuckerschnute geben und wir freuen uns ganz besonders darauf. So wie sie ihre Mutterschaftskarriere begonnen hat so wird sie diese, wenn alles nach Plan läuft, auch beenden, mit einer Tigerverpaarung. Der Schwarztigerrüde Carlson von Dannen stammt aus dem Hause Singert, im Norden Brandenburgs, wo immer wieder erstaunlich leistungsstarke Hunde draus hervorgehen und auch in früheren Würfen bei uns schon zum Einsatz kamen. Carlson hat als Gebrauchsieger und auf zahlreichen Prüfungen die Breite seiner Leistungsfähigkeit mehrfach unter Beweis gestellt und so sind wir sehr gespannt auf das was uns da erwartet.
Beide Elterntiere sind, wie immer bei uns, auf OI (Glasknochenkrankheit) und crd-PRA (Früherkrankung der Augen welche zu Blindheit führt) genetisch getestet. Bede sind frei von der Genmutation, welche bei einer Doppelung der Allele erkrankte Welpen hervorbringen würde. Dass das noch immer explizit erwähnt werden muss, obwohl diese Gene schon vor vielen Jahren lokalisiert wurden, ist eigentlich ein Armutszeugnis für die Teckelzucht. Noch immer gibt es unzählige Züchter, welche ohne diese Untersuchungen draufloszüchten oder aber die Ergebnisse verschweigen und somit das Ausmaß der Anlagen zu diesen Erkrankungen ihrer Zuchttiere verschleiern. Welpenkauf ist und bleibt immer Vertrauenssache und erfordert ein Höchstmaß an Transparenz. Achten Sie deshalb, egal wo sie Ihren Teckelwelpen erwerben, unbedingt darauf, dass bei beiden Elternteilen, beide Ergebnisse, sowohl für OI als auch für crd-PRA, veröffentlicht sind. Lassen Sie sich die Zertifikate dafür zeigen. Im Intenet kann jeder alles schreiben und behaupten, der Wahrheit muss das noch lange nicht entsprechen. Wer eine oder gar beide Angaben verschweigt, weiss warum er das tut und möchte in den meisten Fällen bewußt täuschen, hintes Licht führen und sich seiner Verantwortung als Züchter nicht stellen. Er wird Ihnen vermutlich auch in anderen Dingen manches Wichtige verheimlichen. Das Ziel ist offensichtlich immer das Selbe, man möchte mit seiner Zucht besser dastehen als es tatsächlich der Fall ist. Dem Wohl unserer Teckel als Rasse dient soetwas ganz sicher nicht, der Tierschutz wird mit Füßen getreten und der Öffentlichkeit wird ein Bild des Rassehundezüchters vermittelt, welches alle Klischees erfüllt.






Carlson von Dannen, Rauhaardackel Standard

Titel: GS 2016 Wurftag: 12.12.2012
Züchter: Susan Singert,Farbe: schwarztiger
Besitzer: Sabine KösterFormwert: SG
Leistungszeichen: BhFK/95/J, BhN(F), ESw, SchwhK, SchwhN, Sfk, Sp/J, St, VpoSp, Wa.T.
VDH/DTK-Nr.: 12T2825RPRA/Katarakt; crd-PRA, OI(Glasknochen): frei






Ahnentafel

Zuckerschnute vom Wildecker Forst, Rauhaardackel Standard

Züchter: Willi SchrandtFarbe: schwarz-rot
Wurftag: 28.05.2010Formwert: SG
VDH/DTK-Nr.: 10T1417RTäto-Nr.: 1VL125
Leistungszeichen: Sfk, Sp/JPRA/Katarakt; crd-PRA; OI(Glasknochen): frei








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