Rauhhaardackel

 

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Rauhaardackel vom Jüttendorfer Anger
Herzlich Willkommen

Teckel für die Jagd, den Liebhaber und die Familie

Wir freuen uns, dass wir Sie auf unseren Seiten, der Rauhaardackel-Zucht vom Jüttendorfer Anger, begrüßen dürfen. Wir sind im Internet die zur Zeit am umfangreichsten dokumentierte Rauhaardackelzucht im deutschsprachigen Raum. Dabei geht es uns vor allem um größtmögliche Transparenz, Vertrauen und Aufklärung.
Hier bekommen sie regelmäßig die Teckel-News rund um die Ausbildung und das Zuchtgeschehen unserer Rauhaarteckel, sowie über die gelegentliche Abgabe unserer Dackel-Welpen.
Wir züchten diese einzigartige Rasse in sehr überschaubarem Umfang. Dabei legen wir auf die jagdlichen Ambitionen in unserer Rauhaardackel-Zucht genauso großen Wert wie auf die absolute Familientauglichkeit, da wir fest davon überzeugt sind, dass gerade in der Passion zum Jagen der charakterliche Ursprung der Teckel zu finden ist. Beides miteinander zu verbinden und dazu noch die ganze Schönheit der Rauhaarteckel hervor zu bringen ist für uns Ansporn und Herausforderung.

Rauhaardackel - News vom Jüttendorfer Anger

01.04.2020 Gelegentlich haben wir an dieser Stelle am 1.April den einen oder anderen Scherz zum Besten gegeben. In diesem Jahr verzichten wir darauf. Zum einen, weil alles was zur Zeit passiert wie ein großer Scherz anmutet und zum anderen, weil das alles inzwischen nicht mehr lustig ist. Uns kommt es mit jedem Tag länger so vor, als wäre unsere Gesellschaft bereit sich das Leben zu nehmen aus Angst vor dem Sterben. Als Rauhaardackelliebhaber ist man wohl von Hause aus so gestrickt, dass es einem nicht sonderlich leicht fällt, blind einer Masse vom Lemmingen zu folgen, noch dazu wenn immer klarer wird, dass die Leithammel auch keine Orientierung mehr haben. Was soll`s, wir versuchen das Beste draus zu machen, auch wenn das von Tag zu Tag schwerer fällt.
Eigentlich sollten in diesen Tagen die Prüfungen für unsere Nachwuchshündin Zuckerpuppe vom Jüttendorfer Anger beginnen. Diese fallen nun natürlich auch alle aus. Das ist für uns doppelt ärgerlich, denn vor dem Herbst werden wir nun nicht mehr die Gelegenheit bekommen diese Prüfungen abzulegen und somit wird es keine Jugendleistungszeichen geben. Um jedoch die Frühreife unserer Teckel zu dokumentieren ist uns das bislang immer sehr wichtig gewesen. Nun müssen wir drauf verzichten und hoffen zum anderen, dass wir wenigstens alle Prüfungen zur Erlangung der Zuchttauglichkeit rechtzeitig ablegen, um dann im Winter den ersten Wurf mit Püppi planen zu können.
Insgesamt haben wir an der Arbeit mit unserer Püppi große Freude. Sie ist natürlich in ihrem Wesen wieder ganz anders als alle anderen Teckel im Haus, auch wenn einem bei der Arbeit und in der Ausbildung bestimmte Wesenszüge, Stärken und Macken an manchen Vorfahren erinnern. Sehr gespannt sind wir noch immer, ob mit Püppi unser Wunsch nach einem Zwergteckel in Erfüllung geht. Lange Zeit waren wir uns sehr sicher, dass das klappt, inzwischen hat sie noch mal einen Schub gemacht und bewegt sich jetzt mit Gewicht und Umfang immer näher an der Grenze zum Standardteckel. Uns bleibt nichts anderes übrig als geduldig zu sein und abzuwarten.


02.02.2020 Alle Jahre wieder... so könnte man zu der nun inzwischen schon fast zur Tradition gewordenen Bodenjagd sagen, zu der wir zu Beginn eines jeden Jahres einladen und welche sich diesmal über vier Reviere in Brandenburg und Sachsen erstreckte. Die grünversiffte Naturzerstörungspolitik der Landesregierung in Brandenburg hat uns ja in diesem Jahr die Schonzeit für den Fuchs auf den Februar ausgeweitet, so dass uns einer der wichtigsten Monate des Jahres bei der Prädatorenbejagung verloren geht und für uns in Brandenburg die Bodenjagdsaison somit schon zu Beginn diesen Wochenendes zu Ende ging.
Mit dabei natürlich wieder unser schleswig-holsteinischer Freund Kai, mit den beiden erfahrenen Baujagdhündinnen Ammy und der Nudeltochter Sunny. Ich hatte an den Tagen im Wechsel, mal Nudel und mal unsere Seniorin Chutney dabei. Die bisherige Baujagdsaison verlief für uns eher mäßig, um nicht zu sagen bescheiden und so stützten sich all unsere Hoffnungen auf dieses Wochenende. Erfahrene Baujäger kennen die zwei Typen Hunde am Bau. Die einen, das sind die Fliegertypen, die im Bau herumwirbeln, immer wieder neue Röhren annehemen und auf diese Weise das Raubwild so beunruhigen, dass es seine Einstände verläßt. Besonders bei Füchsen und großen Bauanlagen funktioniert das gut. Daneben gibt es den Vorliegetypen, das sind Bauhunde, welche zum Teil stundenlang vor dem Raubwild liegen und den Bau nicht selbständig verlassen, so lange das Wild nicht zur Strecke kommt. Oft werden diese Hunde, völlig zu Unrecht, als die schlechteren oder ungeeigneteren bezeichnet. Chutneys Qualitäten als klassischer Vorliegehund sollten an diesem Wochenende für uns goldwert sein. Sowohl bei den zwei Schmalzmännern als auch bei der Fuchsfähe hatten die Fliegertypen keine Chance gehabt. Alle drei an diesem Wochenende erlegten Stücke mussten in Endröhren vom Hund gebunden werden um nach ihnen graben zu können. Auf diese Weise waren wir in allen drei Fällen, zwar etwas schweißtreibend bei der Sache aber dennoch erfolgreich. Wobei die beiden Dachse in einer Röhre steckten. Für uns bedeutete die Strecke dieses Wochenendes dann doch noch ein einigermaßen versöhnliches Ende dieser Baujagdsaison.


09.01.2020 Das neue Jahr beginnt mit einem Nachtrag aus dem alten. Unser hessisches Dreamteam, Qinta-Finja und Tante Paula vom Jüttendorfer Anger besuchten im Oktober 2019 eine Zuchtschau des DTK. Dort wurde Quinta Finja, welche übrigens auch das Titelmodell unseres Rauhaardackelkalenders 2020 ist, zum Zwerg eingemessen und bekam ein Vorzüglich. Tanta Paula erhielt ein Sehr gut. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem Erfolg.


04.12.2019 Wie politisch ist eigentlich eine Teckelzucht? Nun, grundsätzlich geht man davon aus, dass die Hundezucht per se erst einmal keinen politischen Hintergrund hat. Bei genauem hinsehen jedoch zeigt sich, dass so gut wie alles was wir reden, denken, tun und planen, eine gesellschaftliche und somit nicht selten auch eine politische Dimension hat. Nach der Revolution `89 machten wir uns an der Seite eines im Stadtrat vertretenen Bürgerbündnisses für die Umbenennung unserer Ernst-Thälmann-Straße stark, weil wir nicht länger in einer Straße wohnen wollten, die nach einem stalinistischen Demagogen benannt ist, der ein menschenverachtendes System über Jahrzehnte mitgeprägt hat, dessen Herrschaft wir gerade hinter uns gebracht haben. Auf Grund von alten Seischaften und der ideologischen Verstümmelung in den Köpfen zahlreicher Kommunalpolitiker der etablierten Altparteien vor Ort, ist dieser Versuch der Umbenennung, über die Jahre hinweg leider mehrfach fehlgeschlagen. Durch zahlreiche Eingemeindungen und die dadurch entstandenen Doppel- und Dreifachnennungen verschiedener Straßennamen, kam auch unsere Stadtverwaltung nun notgedrungen nicht mehr daran vorbei, Ordnung in dieses Chaos zu bringen.
Als wir vor 23 Jahren in unserem Haus eine Pension eröffneten, gaben wir ihr als bekennende Lokalpatrioten den Namen"Jüttendorfer Gästezimmer", in Erinnerung an das alte Jüttendorf, welches bis zu seiner Eingemeindung 1923 ein eigenständiges Dorf war. Zu diesem Zeitpunkt war dieser Ortsname fast völlig aus dem Bewußtsein der Senftenberger durch den Zentralismus des kommunistischen Regimes, ausgelöscht. Nur eine der kleinsten Sackgassen der Stadt trug zu diesem Zeitpunkt den Namen "Jüttendorfer Straße" aber kaum jemand hatte noch Kenntnis über die Hintergründe oder einen lokalen Bezug dazu. Im Jahr 2008 gründeten wir dann unsere Rauhaardackelzucht und gaben ihr dem Namen "vom Jüttendorfer Anger" und schafften damit eine weitere lokale Assotiation. Das 600-jährige Jubiläum der Erstnennung Jüttendorfs im Jahre 2010 verpennte unsere Stadt dann komplett. Nicht eine einzige Erwähnung war es ihr wert. Selbst unser Hinweis darauf, zwei jahre zuvor, wurde ignoriert. Erst mit der städtebaulichen Sanierung unseres Strßenabschnittes im Jahre 2012 tauchte der Begriff "Jüttendorf" immer öfter auch in den Planungen der Stadt und in den regionalen Medien auf.
Nun zum 01.12.2019 können wir, auch mit ein ganz klein wenig Stolz berichten, dass unser steter Tropfen vielleicht die kommunalen Entscheidungsträger beeinflusst hat und wir nun offiziell die Wohnanschrift Jüttendorfer Anger 11 tragen dürfen.


09.11.2019 In den frühen Morgenstunden hat Nudel gestern ihre 4 Welpen bekommen. Mutter und Kinder sind putzmunter und wir freuen uns auf die gemeinsamen Tage. Da in 2020 bei uns keine Welpen zu erwarten sind werden es für längere Zeit wohl unsere vorerst letzten Welpen sein. Wir "inhalieren" deshalb die Zeit mit ihnen sehr intensiv und werden es mit allen Sinnen in besonderer Weise genießen.
Die Einzelheiten zum Wurf und wie sie sich in den nächsten Tagen und Wochen entwickeln finden sie wie immer auf unserer Welpenseite.


29.09.2019 Gestern hatten wir Rauhaardackelbesuch. Zuckerpuppes Bruder Zorro vom Jüttendorfer Anger schaute bei uns vorbei und wir staunten, wie er sich in den drei Monaten, seitdem er bei uns ausgezogen ist, entwickelt hat. Gegen unsere elegante und zierliche Püppi ist er geradezu ein Bodybuilder. Reichlich Spaß hatten sie trotz des Gewichtsklassenunterschiedes und es war mal eine ganz andere Art, diese kleinen Energiebündel an ihre Grenzen zu bringen. Auf jeden Fall sind eine Menge originelle Fotos entstanden, welche wir ihnen nicht vorenthalten wollen.








21.09.2019 Nun ist er endlich da, der beliebte Rauhaardackelkalender vom Jüttendorfer Anger 2020. 13 brillante und hochaufgelöste Fotos unserer rauhaarigen Freunde aus den letzten 12 Monaten. Schauen sie rein, vielleicht ist auch ihr ganz persönlicher Liebling dabei. Sichern sie sich jetzt ihr Exemplar für nur € 9,95 zzgl. Versand. Die limitierte Auflage von nur 200 Stück ist jedes Jahr sehr gefragt und schnell vergriffen. Hier gehts zum Kalender und zur Bestellmöglichkeit.


19.09.2019 Heute waren wir mit Nudel vom Jüttendorfer Anger bei wuderschönem Herbstwetter im Revier um die Kunstbaue für die Bodenjagdsaison fit zu machen. Wenn alles in Ordnung ist reicht es, die Eingänge zu den Röhren frei zu schneiden und Nudel einmal durchzuschicken um sicher zu sein, dass der Bau auch befahrbar ist. Zu unserer Überraschung war doch tatsächlich gleich der erste zu kontrollierende Bau, am Rande eines abgeernteten Maisfeldes befahren und Nudel konnte den Fuchs erfolgreich sprengen. Zum Glück hatte ich routinemäßig meine Waffe dabei und die Fähe konnte zur Strecke gebracht werden. So früh in der Saison ist es uns noch nie gelungen erfolgreich Beute am Bau zu machen. Unsere Nachwuchshündin Zuckerpuppe vom Jüttendorfer Anger, die uns zu Ausbildungszwecken zur Zeit auf allen unseren Reviergängen begleitet staunte mindestens wie wir über diese unverhoffte Lektion in Sachen praktische Jagdausübung.

Wir wollen diese Gelegenheit nutzen und allen Baujägern für die kommende Saison viel Weidmannsheil wünschen. Passt gut auf Eure Hunde auf, die vertrauen Euch.


13.08.2019 Für alle, die von unserem Wurf keinen Welpen mehr abbekommen haben gibt es gute Nachrichten. In Werder an der Havel liegt ein wunderbarer Wurf Rauhaardackel-Welpen von einer Enkeltochter unserer Stammhündin Daja. Beide Elterntiere dieses Wurfes sind crd-PRA(Augenerkrankung) und OI(Glasknochenkrankheit) frei. Achten sie unbedingt beim Kauf eines DTK-Teckels darauf, dass beide Eltern der Welpen diesen Gentest haben. Fragen sie die Züchter gezielt nach diesen Untersuchungen und lassen sie sich die Gesundheitszertifikate zeigen. Es ist ein sicheres Indiz, ob die Züchter Verantwortung übernehmen möchten oder nur auf Kosten ihrer Zuchthunde Kasse machen wollen. Leider sind es keine Pflichtuntersuchungen im DTK 1888 e.V und noch immer bieten zahlreiche Züchter Welpen an, die aus Verpaarungen stammen wo die Eltern Träger dieser mutierten Gene sind.
Alle Details zum Wurf finden sie auf unserer Seite für Welpenvermittlung.


29.07.2019 Zuckerpuppe vom Jüttendorfer Anger ist gestern 12 Wochen alt geworden und wir haben große Freude an ihr. Wir glauben, dass da was ganz besonderes heranwächst aber noch gilt es abzuwarten und so freuen wir uns über die kleinen Fortschritte, welche sie auf dem Weg zur Zuchthündin macht. Heute kam der Befund vom Genlabor. Dort haben wir sie auf OI (Glasknochenkrankheit) untersuchen lassen, da ja ihre Mutter Bibi OI-Träger ist. Unsere Freude ist riesengroß, dass sie OI-frei und kein Träger dieser Krankheit ist. Sollte sie es einmal bis in die Zucht schaffen, steht sie als mustergültiges Beispiel dafür, wie man mit dieser fürchterlichen Krankheit verfährt. Wir haben Ihre Mutter ausnahmslos mit OI-freien Rüden verpaart und somit jegliche Ausbreitung der Krankheit gestoppt. Mit Zuckerpuppe, sollte sie mal Zuchthündin werden, haben wir Bibis leisungsstarke und anatomisch wertvollen Gene in der Zucht erhalten und gleichzeitig die Krankheit ausgemerzt. Voraussetzung war in jedem Falle die lückenlose OI-Untersuchung aller beteiligten Zuchthunde. So sieht für uns moderne Hundezucht aus.


08.07.2019 Heute ist er endlich gekommen, Chutneys letzter Wurf. 2,0 dunkelsaufarbene und 2,0 braunsaufarbene, putzmuntere Welpen in die wir große Erwartungen setzen und auf deren Zukunft wir uns schon freuen. Die Details und alles Weitere zum Wurf wie immer unter Welpen.

Chutneys Rauhaardackelwelpen

12.06.2019 Pfingsten ist gerade vorbei und wir haben noch zwei Meldungen von Ostern nachzureichen. Am Ostersamstag, den 20.04.2019 startete Viola vom Jüttendorfer Anger zur Spurlautprüfung bei der DTK-Gruppe Hildburghausen-Sonneberg und erledigte das geradezu meisterhaft mit den vollen 100 Punkten im I. Preis. Bereits eine Woche vorher nahm Rieke vom Jüttendorfer Anger bereits das zweite Mal an der Spurlautprüfung der Gruppe Parchim teil und auch sie leistete ganze Arbeit mit 100 Punkten im, I. Preis. Wie wir bereits im letzten Jahr nach dem Durchfaller geschrieben haben liebe Riecke, hatten wir an deiner Leistungsfähigkeit zu keinem Zeitpunkt gezweifelt. Danke an beide Führer und ein verdientes Weidmannsheil zu dieser Leistung. Einen herzlichen Dank auch an die Verantwortlichen der DTK-Gruppe Hildburghausen-Sonneberg für die Bereitstellung des Fotos.



03.06.2019 Der 01.06.2019 war ein rabenschwarzer Tag für die Teckelzucht in Deutschland. An diesem Tag fand die Deligiertenversammlung des Deutschen Teckelklub 1888 e.V. statt und es wurden dort haaresträubende Beschlüsse gefasst, die eine sinvolle und vor allem gesunde Teckelzucht, mit einem klaren jagdlichen Leistungsgedanken fast unmöglich machen. Haben wir uns noch am 29.03.2019 darüber gefreut, dass per Vorstandsbeschluss die OI-Untersuchungen (Glasknochenkrankheit) für mindestens eines der Zuchttiere in jeder Verpaarung Pflicht wird, so wurden auf der Deligiertenversammlung ALLE weiteren Anträge, welche die Gesundheit unserer Teckel betreffen abgelehnt. Das bedeutet, es wird für DTK-Züchter auch weiterhin keine genetischen Pflichttests crd-PRA (Augenerkrankung) und auch keine Pflichtuntersuchung auf Katarakt-PRA (Augenerkrankung) und Herzerkrankung geben. Erklären läßt sich das für uns alles nur, dass es zahlreiche Züchter im DTK gibt, die um die gesundheitlichen Einschränkungen ihrer Zuchttiere wissen und damit vorsätzlich, unkontrolliert weiterzüchten wollen. Für jeden Welpenkäufer heißt das auch weiterhin ganz genau hin zu schauen wo man seinen Welpen erwirbt.
Anstatt die gesundheitlichen Aspekte anzugehen und wirksam umzusetzen hat man sich an den grundlegenden züchterischen Mitteln vergriffen und beispielsweise Cousin-Cousine-Verpaarungen, wie sie sogar beim Menschen erlaubt sind, für "... nur in absolut begründeten Ausnahmefällen durch den Bundeszuchtwart genehmigungsfähig" erklärt. Was da beschlossen wurde ist ungefähr so kurios, als wenn man einem Koch vorschreiben würde, er darf Butter oder Salz nur noch in absolut genehmigungspflichtigen Ausnahmefällen einsetzen. Damit hat das "Gutmenschentum" nun auch endgültig die Rassehundezucht erreicht, welche emotionale Befindlichkeiten und blinden Aktionismus vor jeglichen züchterischen Sachverstand setzt. Die wohldurchdachte Linienzucht war und ist Grundlage von gezielter Zuchtverbesserung. Sie abzuschaffen führt den Rassezuchtgedanken ad absurdum und degradiert den DTK 1888.e.V vom Rassehundezuchtverein zum Vermehrungsverein. Die Leistungsfähigkeit wird somit mehr und mehr dem Zufall überlassen und das Ausmerzen von Krankheiten fällt nicht mehr in den Verantwortungsbereich des Züchters sondern das übernimmt jetzt die Mortalitätsquote. Konnte man bisher bei einem Welpen aus einer leistungsstarken Linienzucht mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen auch einen leistungsstarken Jagdhelfer erworben zu haben so wird es zukünftig zu einem Lotteriespiel und der Anteil der wirklich brauchbaren Jagdhunde je Wurf wird deutlich zurück gehen. Uns ist sehr wohl bewußt, dass die Linienzucht ein hohes Maß an Verantwortung und Selbstdisziplin voraussezt. Aber anstatt diese Werte, zum Wohle der Teckelzucht im Klub fester zu verankern und zu fördern, wird genau dem Gegenteil der Weg geebnet. Das wilde Draufloszüchten ohne jegliche gesundheitliche Auflagen und ohne Verantwortungsbewußtsein wird ermöglicht und die Eigenverantwortung wird erfolgreich blockiert. Wir sind komplett fassungslos und müssen unsere züchterische Zukunft, das was wir uns über mehr als zehn Jahre aufgebaut haben, jetzt erst mal völlig neu überdenken.

06.05.2019 Seit gestern ist er nun endlich da, Bibis letzter Wurf und wir freuen uns über drei gesunde Rauhaardackelwelpen. Alles weitere weitere zum Wurf finden Sie auf unserer Welpenseite.



13.04.2019 Wenn man einen Rauhaardackel wie Nudel im Haus hat, dann erlebt man selbst die Dinge die eigentlich Routine sein sollten oft nochmal ganz neu. Nudel durchlebt alles was sie erlebt immer mit mindestens 110%. Das macht die angenehmen Dinge für sie oft noch viel schöner, läßt sie aber auch die harten Seiten des Lebens deutlich intensiver erfahren. Sie hat an ihrer Trächtigkeit so sehr zu knabbern gehabt, dass sie ihre sonst so sehr geliebten täglichen Reviergänge schon seit mehr als zwei Wochen nicht mehr antreten wollte. Und auch die Tage davor hatte sie große Mühe, ihre gewohnten Strecken zu absolvieren. Das gab uns natürlich die gute Gelegenheit, den kleinen Quirl mal ruhig vor die Linse zu bekommen. Sehr früh stellten wir fest, dass der Wurf sehr an ihr zehrt. Dementsprechend gingen wir von einem größeren Wurf aus und fütterten kräftig zu. Der Bauch wuchs stetig, sie selbst konnte ihre Verluste auf den Rippen jedoch nicht mehr kompensieren. Heute in den frühen Morgenstunden hat Nudel beschlossen die leidige Trächtigkeit zu beenden und unsere inzwischen stark angewachsene Spannung aufzulösen. Und Nudel wäre nicht Nudel, wenn sie nicht auch dabei wieder ein paar Überraschungen für uns parat gehalten hätte. Nach den ersten zwei Welpen um 350g war uns klar, dass es vermutlich doch nicht so viele Welpen werden wie erwartet dafür aber kleine "Bomber". Außerdem hatte Nudel ja bei ihrem letzten Wurf gezeigt, dass sie dem alten Mendel bereits die Freudschaft gekündigt hat und brachte bei einem schwarzen Vater vier von fünf Welpen in braun auf die Welt. Diesmal sollten es bei einem braunen Vater nur schwarze Welpen werden. Damit jedoch nicht genug, sie legte uns zu unserer Verwunderung 2,1 schwarz-rote und 2,0 dunkelsaufarbene Welpen in die Kiste. Ihre Arbeit erledigte sie dabei innerhalb von 2 Stunden sehr routiniert und schaute mich anschließend an als wollte sie sagen: "Das wäre erledigt, jetzt können wir jagen gehen." Alles weitere zum Wurf finden sie wie immer auf unserer Welpenseite.

Rauhaardackel im Revier

01.04.2019 Wenn man in Zeiten von Genderwahnsinn und der "Heiligsprechung" einer Schulschwänzerin namens Greta glaubt den Gipfel des Wahnsinns im System erreicht zu haben, staunt man immer wieder wenn Dinge geschehen, für die man noch vor wenigen Jahren weggesperrt worden wäre. Während das im Volksmund genannte "Ehe für alle"-Gesetz im Oktober 2017 die erste Stufe, die Ehelichung gleichgeschlechtlicher Paare umfasste, tritt am heutigen Tag, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, die damals beschlossene zweite Stufe des Gesetzes in Kraft. Nach dieser können nun auch eheliche Partnerschaften mit Haustieren und Sachgegenständen des Alltags, wie Kühlschränken o.ä. eingegangen werden. Wer uns kennt weiss, dass wir ganz sicher keine Freunde solcher Entwicklungen sind aber einen Dackel von dem abzuhalten, was er sich einmal in den Kopf gesetzt hat, noch dazu wenn er das Gesetz auf seiner Seite hat, ist nicht immer ganz einfach. So bleibt uns nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren und gratulieren dem jungen Glück. Wir wünschen unserem Foxi und seiner Braut Nathalie für ihre Zukunft alles Gute. Es bleibt nur zu hoffen, dass zukünftige Deckeinsätze das Beziehungsklima nicht negativ beeinflussen.



29.03.2019 Heute ist ein guter Tag für die Zukunft der Rauhaardackel-Zucht in Deutschland. Im Vereinsblatt des DTK 1888 e.V. "Der Dachshund" wurde mitgeteilt, dass der geschäftsführende Vorstand des Vereins sich dazu durchgerungen hat, zukünftig bei Rauhaarteckelverpaarungen mindestens einen negativ auf OI(Glasknochen) untersuchten Zuchtpartner zur Zuchtvoraussetzung zu machen. Das was die verantwortlichen Züchter im DTK unmittelbar nach bekannt werden der Krankheit und ihres Verlaufs für ihre eigene Zucht zum Selbstverständnis erklärt haben hat nun endlich auch erfolgreich unseren Verein erreicht. Der Druck für die Züchter, denen die Gesundheit unserer Teckel nur sekundär wichtig war, wurde letztendlich zu hoch. Es war ein langer Weg und der fing vor fast genau 9 Jahren, mit der Entdeckung des verantwortlichen mutierten Gens an. Nur ein paar wenige Züchter erkannten sofort das Ausmaß und die Tragweite für die Rauhaardackelzucht. Erste Gentests ließen diese Züchter von ihren Hunden machen. Es wurden von Hand Listen geschrieben mit bereits untersuchten Hunden und im Internet veröffentlicht. Nachdem bei den Untersuchungen unserer eigenen Hündinnen herauskam, dass unsere Baya Anlagenträger dieser Erbkrankheit ist, waren wir die ersten und lange Zeit auch die einzigen im gesamten DTK, die das öffentlich gemacht haben und darauf bestanden haben, dass dies auch im Zuchtbuch des DTK so vermerkt wird. Seit der Entdeckung dieses sich rezessiv vererbenden Gendefekts war ja die Krankheit und der einzelne Anlagenträger nicht mehr das Problem. Denn es reichte ja nun allein das verpaaren mit einem anlagefreienfreien Zuchtpartner aus, um dieser fürchterlichen Krankheit seine ganze Grausamkeit zu nehmen. Problematisch waren von nun an nur noch die, die das Problem verheimlicht, geleugnet und verharmlost haben. Was mussten wir uns von diesen, nicht selten ach so hochgelobten "alten und erfahrenen Züchtern" anhören. Immer wieder wurden bei den bundesweiten Deligiertenversammlungen Anträge gestellt um die OI-Untersuchung zur Pflichtuntersuchung zu machen und genau so oft wie diese Anträge gestellt wurden sind sie auch immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt worden. Rückblickend läßt sich sagen, dass die Auseinandersetzungen in weiten Teilen dabei immer nach dem Muster abliefen wie es schon Mahatma Gandhi treffend beschrieben hat: "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du."
Wir danken allen Züchtern, die sich immer auf die Seite der Gesundheit unserer Teckel gestellt haben, die standhaft, mutig und unbeirrt blieben. Das sollte uns alle motivieren auch weiterhin Verantwortung zu zeigen. Auch wenn das nicht immer der bequemste Weg ist. Aber es hat ja schließlich niemand gesagt, dass es einfach wird.



13.03.2019 Nun ist es endlich soweit, Theo vom Jüttendorfer Anger hat seine Zuchtzulassung bekommen. Theo ist ein schwarz- roter, besonders frühreifer Rauhaarteckel mit einer außergewöhnlichen Schärfe an Raub- und Schwarzwild. Er steht in Sachsen-Anhalt im Jagdgebrauch und für geeignete Rauhaarteckelhündinnen als Deckrüde zur Verfügung. Selbstverständlich ist er OI (Glasknochenkrankheit) und crd-PRA frei aus freien Eltern. Alle weiteren Infos zu Theo finden Sie in unserer Deckrüdenliste.



03.03.2019 Vor genau vier Wochen haben wir hier über die Prüfungserfolge am Naturbau berichtet und dabei erwähnt, dass Charis vom Jüttendorfer Anger und Kendra von der Ziegelquelle das Leistungszeichen BhN aus Mangel an Raubwild nicht erhalten konnten. Wir waren jedoch fest davon überzeugt, dass beide eine weitere Chance bekommen und diese nutzen werden. Heute haben beide in die Tat umgesetzt was wir ihnen prophezeiten. Sie haben es sich dabei ganz sicher auch nicht leicht gemacht denn beide haben das Leistungszeichen Bauhund Natur Dachs bekommen. Dass das nicht ganz ohne Blessuren abgelaufen ist zeigt nur einmal mehr die Kompromisslosigkeit mit der beide Ihre Arbeit erledigten. Wir freuen uns mit Euch über diesen Erfolg, wünschen gute Besserung und senden ein kräftiges Weidmannsheil nach Werder/Havel.

01.03.2019 Am letzten Sonntag gab es auf der Jahreshauptversammlung der DTK-Gruppe Dresden gleich noch eine Ehrung als Nachschlag. Chutney vom Jüttendorfer Anger belegte im Wettbewerb um den leistungsstärksten sächsischen Teckel im Jagdgebrauch 2018 den 3. Platz. Anbetrachts dessen dass sie in der letzten Baujagdsaison einige Zeit pausieren musste weil sie von einem Marderhund schwer geschlagen und anschließend zusammengeflickt wurde, eine beachtliche Leistung. Auf Grund der vier Waschbären, die sie dann nur wenige Wochen später aus einem einzigen Bau sprengte jedoch auch nicht ganz unverdient.
Auch aus dem Norden des Landes können wir gute Nachrichten weiter geben. Sunny vom Jüttendorfer Anger holte sich bei der Zuchtschau der Gruppe Kiel I ein "sehr gut". Unser Glückwunsch dazu. Nun steht ja ihrer Zuchtlaufbahn nichts mehr im Wege.







Dieser Webauftritt wird unterstützt von: Pension Jüttendorfer Gästezimmer, Senftenberg